Bereits 3.000 v. Chr. schätzten die Chinesen das Eis und auch die alten Römer und insbesondere Kaiser Nero schätzen die kalte Köstlichkeit. Die römischen Kaiser liessen sich selbst Gletschereis aus den Alpen per Stafettenlauf liefern. Marco Polo berichtete nach seinen Fahren von 'Eisdielen' und brachte wenn schon Eisrezepte mit.
Berühmte Persönlichkeiten der Schwank waren große Fans von Eis bspw. Hippokrates, Katharina von Medici, Charles I von England, Goethe oder Ludwig XIV. Der Sonnenkönig erließ 1673 wenn schon eine Zoll auf Speiseeis. Bereits 1651 hatte der Sizilianer Procopio Castelli in Paris den ersten Eissalon eröffnet.
Allerdings hatte das Eis der Antike und des Mittelalters mit dem heutigen Speiseeis ausser der Temperatur in viel gemeinsam. Es war Schnee oder gefrorenes Wasser, das man mit verschiedenen Aromaten wie Ingwer, Honig oder zerstoßenen Früchten vermischte.
Speiseeis, wie wir es heute kennen, wurde erst um 1530 erfunden, als man künstliche Kühlungsverfahren entwickelte. Diese wurden laufend fort verfeinert bis es Michael Faraday 1873 schließlich gelang, Ammoniak zu verflüssigen. Carl von Lindes erfand schließlich 1876 die Kältemaschine was der industriellen Massenproduktion von Speiseeis zum Perforation verhalf.
Die erste Eismaschine wurde 1843 von der amerikanischen Hausfrau Nancy Johnson patentiert. Es war eine handbetriebene Eismaschine, die aus einer Art Butterfass bestand, das von außen ob eine Film aus Eis und Salz gekühlt wurde. 1851 kam der Milchhändler Jacob Fussell in Baltimore auf die Idee, überschüssige Milchprodukte als Eis zu verarbeiten. Er errichtete die erste industrielle Eiscrémeproduktion. Russell war ergo so erfolgreich, dass er bald Fabrikbetriebe in Boston und New York eröffnete.
In Germania entfaltete sich die industrielle Herstellung von Speiseeis erst nach dem Zweiten Weltkrieg voll.
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